Minikühlschrank in der WG?

In einer Wohngemeinschaft stehen zu jeder Zeit viele verschiedene gemeinsame Entscheidungen an. Es können kleinere Dinge sein, wie die Frage wer einkaufen geht oder wer diese Woche mit dem Putzen des Bades und des Gemeinschaftsraumes an der Reihe ist. Größere Felder sind die Anschaffung eines Fernsehgerätes für den gemeinsamen Wohnbereich oder Möbel und Haushaltsgeräte für die Küche, wo von vornherein klar ist, dass nicht jeder diese Investition bei einem Auszug für sich beanspruchen kann. Die Anforderungen des Vermieters gehören auch in dieses Feld. Neu isolierte Fenster, Haustiere, der Keller für die Wohnung, eine neue Heizung oder die komplette Änderung  des Bezuges von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien sind nur einige Beispiele.

Neue Elektrogeräte in der WG

Je nach Stadt können die Schwierigkeiten bei größeren Gemeinschaftsentscheidungen variieren. Sollen Fenster isoliert werden?  Wer bekommt das Zimmer mit dem Fenster direkt zu einer Hauptstraße raus? Hier sind vor allem Feingefühl und Kompromissfähigkeit gefragt, wenn das Leben in der WG angenehm und konstruktiv sein soll.

Bei kleineren Anschaffungen sollte immer mit allen Mitbewohnern gesprochen werden.  Ein erstmals angeschafftes Regal für das Wohnzimmer kann zu allgemeiner Verstimmung führen.Auch bei neuen Küchengeräten kann schnell der Unmut aller Beteiligten auf sich gezogen werden.  Das Augenmerk sollte auf nützlichen Gegenständen ruhen. Ein Minikühlschrank für jeden Mitbewohner in seinem Zimmer wäre sinnvoll, da durch diese Investition leidige Streitereien, des Einkaufes halber, aus der Welt geschafft werden könnten. Jeder kann selbst bestimmen welche Lebensmittel  man zum Leben braucht und ist selbstständig dafür verantwortlich regelmäßig einkaufen zu gehen. So kann jeder sich nur selbst für einen leeren Kühlschrank zur Rechenschaft ziehen und dem harmonischen Leben in der WG steht durch solche kleinen Konflikte nichts mehr im Wege.

(Bild – © Paul-Georg Meister / pixelio.de)



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